Theorie ist super, aber noch besser finden wir #macha. Daher wollen wir euch nun in diesem Blog erzählen, wie wir im Innovation Lab das agile Projektmanagement leben. Denn bei einem sind wir uns doch alle einig, Gelerntes in die Praxis umsetzen ist super.

Wie leben wir SCRUM und Kanban im Innovation Lab? Einblicke hinter die Kulisse.
  • Innovation Lab Value Chain als Prozess und langfristiges PlanungstoolDie Innovation Lab Value Chain ist nicht nur unser Innovationsprozess, nach der wir arbeiten. Gleichzeitig ist sie auch unser langfristiges Planungsboard für 12 Monate. Durch eine hohe Flughöhe bietet sie dem Team einen Überblick über die Themen, aber auch eine Vision über ein Jahr gesehen.
  • Ein Board für alle Themen am Arbeitsplatz als monatliches Planungstool:Wir im Innovation Lab leben SCRUM. Nicht nur in den einzelnen Projekten, sondern auch in unserem gesamten Arbeitsalltag im Innovation Lab. So gibt es ein übersichtliches SCRUM/Kanban-Board für das gesamte Team mitten im Büro. Je näher am Arbeitsplatz desto besser. Der Fokus liegt hier auf der monatlichen Planung, welche geleichzeitig auch unsere Sprintlänge ist. Unser Board gibt einen Überblick über alle Tasks im Innovation Lab. In einem monatlichen Sprintmeeting wird der Backlog zur Priosierung der Tasks herangezogen. In der Ressourcenplanung werden dann diese Tasks vergeben und damit der nächste Sprint geplant. Das erhöht auch die Transparenz der Aufgaben und Abhängigkeiten im Team.
  • Daily als wichtiges Kommunikationsmittel auf täglicher Basis Unsere tägliche Routine. Das Daily. Wir treffen uns jeden Morgen für eine Viertelstunden und erzählen kurz von gestern – heute – morgen. So bleibt das Team informiert über aktuelle Entwicklungen und wichtige Meilensteine. Genauso können Abstimmungen auf kurzem Wege erfolgen.
  • Rollierender SCRUM-Master Bei uns im Innovation Lab macht jeder alles. Warum nicht auch bei SCRUM? Jeder sollte die Methode verstehen und die Regeln kennen. Perfekt also um rollierende SCRUM Master zu haben. Was bedeutet das in der Praxis. Alle 2 Monate wechselt im Team der SCRUM Master und hat Methodik, Reflexion,Planung im Überblick.
  • Statt Product Owner – Project OwnerWir im Innovation Lab arbeiten an zahlreichen Projekten. Damit einer den Lead und den notwendigen Überblick über ein Projekt hat, gibt es pro Projekt einen Project Owner. Dieser koordiniert nicht nur das Team, die Aufgaben und sorgt für Agilität, sondern hat auch die Kundenbrille auf. Die Bedürfnisse des Kunden an das Produkt spielen eine zentrale Rolle bei der Produktentwicklung.
  • Daily Corner 2 Stehtische, eine Time Timer Uhr und ein Würfel, fertig ist das Daily Setup. Jeden Morgen um 08:30 Uhr geht’s zur Daily Corner. Der Time Timer wird auf 15 Minuten gestellt und los geht´s mit unserem Standup Daily. Im Uhrzeigersinn wird kurz und knapp den Kollegen erzählt: Was war gestern? Was ist heute? Was ist morgen? So sind alle up-to-date. Kurze Abstimmungen können auch hier erfolgen. Das spart Zeit. Achtung: Der SCRUM Master achtet darauf, dass das Daily nicht außer Kontrolle gerät und die Teammitglieder nicht abschweifen.
Und was bringt’s uns konkret?

Schnelligkeit und Agilität in Projekten durch kurze Abstimmungswege, Flexibilität und selbständigem Arbeiten.

Coole, kundenzentrierte Produkte entstehen durch agiles Projektmanagement.

Retrospektiven und Reviews führen zur Reflexion der Arbeitsergebnisse und der Methodik, was zur Verbesserung im Projektmanagement führt.

Uebersichtlichkeit und Transparenz durch ein übersichtliches Board mit allen Tasks und Beteiligten.

Mehr Struktur und Planungssicherheit von Ressourcen und Projektzielen.

 

2 Jahre SCRUM – Unser Fazit zur Methode

Wir können nun auf 2 Jahre SCRUM zurückblicken. Unsere SCRUM Master haben ein kleines Statement hinterlassen, wie sie SCRUM wahrnehmen und wo die Vorteile liegen:

„Agiles Projektmanagement sollte in einem Innovation Lab aktiv gelebt werden. Es hilft uns dabei Agilität, Kundenorientierung und Flexibilität in unsere Projekte miteinzubringen. Gleichzeitig unterstützen SCRUM und Kanban selbständiges und transparentes Arbeiten.“ – Nadine Mayer, Projektmanagerin Innovation Lab

„SCRUM ist für mich eine Methode mit der wir uns im Team transparent und übersichtlich managen. Dabei stehen für mich, Selbstorganisation und flache Hierarchien im Vordergrund. So ist es im Team möglich, schnell und flexibel zu reagieren, auf „Sicht“ zu managen und alles auf einen Blick zu haben.“ – Valerie Bernhard, Projektmanagerin Innovation Lab

„SCRUM ist für mich agiles Projektmanagement für komplexe Problemstellungen bei denen die Rahmenbedingungen zu Beginn noch nicht konkret greifbar sind. Die Methodik verstärkt den informativen Austausch untereinander und stärkt die Abwechslung im Arbeitsalltag.“ – Moritz Hagen, Projektmanager Stromify

„Scrum bzw. agiles Projektmanagement ist für die Arbeitsweise im Innovation Lab perfekt. Man kann schnell auf sich verändernde Gegebenheiten Rücksicht nehmen und zudem braucht es kaum Technik für unser kleines Team. Dank vieler Glasflächen im Büro ist unser Kanban-Board herrlich analog und für alle jederzeit einsehbar. Mit wenig Aufwand viel erreichen, genau so soll es für mich sein!“ – Thomas Zangerle, Innovationmanager Innovation Lab

Zurück zu Teil 1

 

 

No comments so far.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Website Field Is Optional

dreizehn + 17 =